Am Wochenende 7. – 9. Dezember 2025 wurde in Wetzlar die Endrunde im DBV-Pokal – Achtelfinale bis Finale – ausgetragen. Unser Team hatte sich dafür durch den Sieg im BHB-Pokalwettbewerb 2025 als Vertreter unseres Bezirks qualifiziert.
Dabei gelangen unserer Mannschaft folgende Resultate:
Sieg im Achtelfinale (32 Boards) mit 89:58 gegen den BC Gegenspiel Neukölln
Sieg im Viertelfinale (32 Boards) mit 104:50 gegen den BC Leverkusen
Hauchdünner Sieg im Halbfinale (48 Boards) mit 75:74 gegen den BC Alert Darmstadt
Niederlage im Finale (48 Boards) mit 67:111 gegen den BC Saarbrücken 84
Damit wurde die Deutsche Vizemeisterschaft im DBV-Pokal 2025 errungen. Dies ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte in einem Team-Wettbewerb.
Gespielt haben: Julius Linde, Daniel Buse, Asok Lean, Rostyslav Tykhonyuk und Klaus Spiegelberg
Im Mensa-Foyer des Studierendenwerks auf dem Göttinger Uni-Campus lud der BC Göttingen-Uni am 01.10.25 alle Interessierten zu einer Demonstrationsbridge-Veranstaltung ein. Zur besten Mittagszeit wurde an zwei Tischen samt Turnierausstattung über zwei Stunden lang von unseren Club-Mitgliedern Bridge gespielt.
Aufmerksamkeit und Neugierde erregte der große Rollup-Banner, so dass unser Kursleiter interessierten Studenten sogleich an den Demonstrationstischen einen kleinen Einblick in die Spieltiefe des Bridgespiels geben konnte.
Gerade nicht am Tisch spielende Club-Mitglieder gingen aktiv auf die Studenten zu und kamen mit ihnen ins Gespräch. Zudem besuchten uns Interessierte, weil sie bereits schon im Vorfeld von unserer Veranstaltung gehört hatten oder von Club-Mitgliedern auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht worden waren. Auch konnte man uns auch auf der Seite www.bridgetag.de finden.
Wer sich vorstellen konnte, einen Kurs im Wintersemester zu belegen, bekam gleich unseren vereinseigenen Flyer mit allen wichtigen Infos zum neuen Anfänger-Kurs (Start ab 04.11.25) ausgehändigt. Zudem verteilten wir auch die im Marketing-Kit des DBV enthaltenen und individualisierten Flyer: Bridge im Club – auf zu neuen Ufern!
Unser Anfänger-Kurs ist seit Jahren fester Bestandteil unserer Nachwuchsförderung. Wir sind zudem, und bereits schon seit Jahren jedes Jahr wieder aufs Neue, im Verzeichnis auf der Göttinger Hochschulsportseite als Mind-Sport gelistet. Auf diese Weise hat die Anzahl der Club-Mitglieder seit Jahren stetig zugenommen .
Mit Spaß am Kartenspiel und einer Prise Ehrgeiz orientieren wir uns grundsätzlich am sportlichen Bridgespiel. So schlossen bereits viele Spieler und Spielerinnen begeistert unsere Kurse ab, spielen und spielten bei regionalen Turnieren sowie überregionalen Wettbewerben mit.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden zu unserer gelungenen Aktion!
Unsere Nachwuchsmannschaft Göttingen-Uni 3 hatte bekanntlich die Regionalliga 2025 gewonnen und sich damit für die Aufstiegsrunde in die 3. Bundesliga qualifiziert.
Nun hat eben diese Aufstiegsrunde am 27. / 28. September in Wetzlar stattgefunden. Und da hat sich die Truppe im Endergebnis souverän als 3. von 14 Teams durchgesetzt. Ganz knapp hinter dem Zweitplatzierten. Dabei hätte Platz 6 für den Aufstieg gereicht.
Herzlichen Glückwunsch ans Team! Gespielt haben Rosty und Nestor Tykhonyuk und als Komplementär Jens Lunte und Stephan Bräuer. Zum Sieg in der Regionalliga hatten außerdem Lukas Koch, Clemens Garve und Bastian Hollemann beigetragen.
Damit hat unser vergleichsweise kleiner Bridge-Club nun 2 Mannschaften in der 3.Bundesliga etabliert, was ziemlich einzigartig ist!
Der BC Göttingen-Uni hat in einem spannenden Match gegen den Dauerrivalen BTSC Hannover die Oberhand behalten und den Kampf knapp mit 79:68 IMPs gewonnen. Damit gelingt eine erfolgreiche Titelverteidigung gegen denselben Gegner wie in 2024.
Nach Trumpfangriff muss ein guter Spielplan her, denn man sieht sofort 2 anscheinend sichere Verlierer auf der eigenen Achse, 1 Treff und 1 Karo. Hier hilft eine spezielle Technik, Morton’s Fork genannt. (Das zugrunde liegende Prinzip ist, dass man zu einer Figur spielt und der Gegner nur die Wahl hat, eine höhere Karte sofort ‚ins Leere‘ einzusetzen – hier macht die andere Partei dann einen weiteren Stich – oder mit ansehen zu müssen, dass danach ein Verlierer in der zuvor gespielten Farbe abgeworfen wird.) Hier setzt der Alleinspieler nach Pikangriff (genommen am Tisch) in Stich 2 darauf, dass das Treffass bei Süd (also vor dem Double König) sitzt. Wenn Süd das Ass einsetzt, kann man claimen (außer das Nachspiel wird gestochen), denn man kann nun 2 Karoabwürfe realisieren, 1 auf Treffdame nach Deblockade des Königs und den 2. auf die 3. Coerrunde.
So, das ist erstmal einfach.
Was aber, wenn Süd das Ass verweigert? West scort nun den Treffkönig und könnte einen Treff auf das 3. Coeur abwerfen und hoffen, dass die Karos 3-3 stehen.
Aber es gibt auch eine Squeeze-Chance. Süd (der ja sehr sicher das Treffass hält) könnte einen 4er Coeur oder 4er Karo halten, womit er in die ‚Quetsche‘ genommen werden kann. Allerdings muss man rechtzeitig antizipieren, welche rote Farbe es ist. Man versucht zu interpretieren, welcher der Gegner welche Länge halten könnte. Tatsächlich muss man zu Stich 6 – zuvor hat man 4 Pikrunden und einen Treffstich gespielt – entscheiden, auf welche Chance man setzt.
Bei einem 3-3-Stand der Karos darf man nun nicht den letzten Trumpf spielen, sondern entsorgt nun nach 3 Coeurrunden den Treffverlierer und spielt dann Karo.
Ansonsten muss man auf den letzten Pik eine Karte der Farbe von Ost abwerfen, die Süd nicht als Länge hält. Beim gegebenen Stand ist hier der einzige Erfolgsweg, ein Coeur abzuwerfen. Danach folgen 3 Coeurrunden und Süd ist nun (ohne sogenannten Count) ’sqeezed‘. Wirft er Treffbuben, folgt eine Treffrunde, die das Ass raustreibt und die Dame als Stich etabliert. Wirft er Karo, zieht diese Farbe und liefert den 12. Stich.
Schade, dass Süd am Tisch direkt das Treffass in Stich 2 genommen hat. Sonst hätte Rosty die Chance genutzt, diesen genialen Spielweg zu zelebrieren. Am anderen Tisch wurde dieser riskante Schlemm nicht gereizt.
Gespielt haben für unseren Club Julius Linde – Daniel Buse / Rostyslav Tykhonyuk – Klaus Spiegelberg. Außerdem gehört Asok Lean zum Team.
Seit 2016 bietet der BC Göttingen-Uni e.V. regelmäßig im Wintersemester einen Bridge-Anfängerkurs an. Dieser ist so gestaltet, dass schnell lernende Studenten und andere wissbegierige Leute in ca. 14 jeweils 3-stündigen Sitzungen die Grundzüge des Bridge erlernen und üben und danach schon bei regulären Turnieren eine gute Figur abgeben können.
Der Kurs ist auch Teil des Göttinger Hochschulsportprogramms und wird bei den Sportarten mit aufgeführt.
Am Mittwoch, den 6. November, ist es wieder so weit.
Zeiten: Immer mittwochs von 19 bis ca. 22 Uhr. Der Kurs läuft (mindestens) bis zum Ende des Vorlesungszyklus des Wintersemesters im Februar.
Ort: Räume der Bridgeschule Göttingen, Kreuzbergring 17 (barrierefreier Eingang im Hof), Göttingen
Kosten: Die Kurs ist sowohl für studentische als auch für nichtstudentische Teilnehmer kostenlos.
Weitere Informationen bekommt ihr gerne telefonisch oder per Email vom Leiter des Kurses:
Am Freitag dem 12. Juli wurde das Bezirks-Pokalfinale zwischen dem BC GÖ-Uni und dem BTSC Hannover auf RealBridge ausgefochten. Nach einem spannenden Match, bei dem erst nach dem 32. und letzten Board der Sieger feststand, behielt Göttingen die Oberhand mit 76:66 IMPs.