Ass im Sa

Boardnummer: 9
Teiler: Nord Gefahr: Ost/West
    B54    
    KB73    
    D7    
    AKD3    
D82     AK73
D1042     865
B643     105
98     10652
    1096    
    A9    
    AK982    
    B74    

 

An allen Tischen wurde von Nord 3 SA gespielt.

Offensichtlich können Ost/West 4 Stiche in Pik machen.

Wenn Ost nicht Pik angreift, dann wird Nord  sehr viele Stiche machen:

Er sammelt erst mal 4 Runden Treff ein. In der dritten Runde kann West noch entspannt ein Pik abwerfen, aber in Runde 4 gerät er unter Druck: wirft er ein zweites Pik weg, dann hat die Veteidigung nur noch 2 Pik-Stiche.

Alles andere ist aber noch schlimmer:

West muss nämlich alle seine roten Karten festhalten.

Wirft er ein Karo weg, dann folgen 5 Karo-Runden, wobei West wieder einen Abwurf finden muss. Coeur-Abwurf erlaubt, dass ihm die Dame herausgeschnitten wird. Danach gerät er in der vierten Coeur-Runde wieder unter Druck. Wenn West also versucht, die double Pik-Dame zu halten, dann hat Nord 13 Stiche außerhalb der Piks! Trennt sich West von den Piks, dann spielt Nord 4 Runden Karo und setzt West dran. Dann wird Nord vermutlich 11 Stiche machen. Aber die Verteidigung bekommt keinen Pikstich.

An allen Tischen wurde der Pik Angriff gefunden. Wenn Ost nach alter Väter Sitte die vierthöchste angreift, dann ist das Gegenspiel leicht. Schlecht wäre dieser Angriff, wenn  man Pik-Bube und -Dame vertauscht. Dannwird es aber wieder für West unangenehm: Er muss wieder seine roten Karten behalten, damit er überhaupt einen Stich macht. Wenn West sich von seinen Piks trennt, dann wird Nord auch 11 Stiche machen.

Deshalb haben sich alle entschlossen, das Pik Ass anzugreifen. Dummerweise wusste danach kein Ostspieler, wie es weitergehen soll, und alle haben den König abgezogen. West muss jetzt raten:

Wenn Ost den Buben hat (Womöglich sogar AKBxx), dann muss West jetzt die Dame deblockieren. Wenn Nord den Buben hat, dann ist es besser, sie zu behalten, damit man wenigstens 3 Pik-Stiche macht.

Anscheinend haben alle West-Spieler versucht, den Kontrakt zu schlagen und die Dame brav deblockiert. Das ist auch die richtige Spielweise. Der Fehler liegt bei Ost: Der Muss sich die Marke von West ansehen und in Runde 2 klein Pik spielen.

Fazit:

1.) Spielt der Partner gegen SA eine Hochfigur in einer von uns ungereizten Farbe (Ass, König oder Dame) aus,  dann fordert das immer dazu auf, eine eigene Double-Hochfigur zu deblockieren. Wenn man keine Double Figur hat  markiert man postiv-negativ. (Also bei Niedrig-Hoch Markierung gibt man von D82 die 2, von D8 die Dame und von 82 oder 852 die 8.)

2.) Wenn man selber eine Hochfigur angegriffen hat, dann sieht man sich die Marke des Partners an. Hat der positv markiert, dann spielt man entspannt klein weiter.

 

Julius Linde holt 2 weitere Meistertitel

Julius Linde hat im Laufe der Berliner Meisterschaftswoche 2 weitere Titel zu seiner Sammlung hinzugewonnen.

Zunächst war er zusammen mit dem Paar Sabine Auken – Roy Welland und seinem Partner Christian Schwerdt bei den dt. Teammeisterschaften 2019 erfolgreich. Die Ergebnisse im Detail finden sich hier.

Im Anschluss gewann er auch die dt. Paarmeisterschaft 2019, ebenfalls in Partnerschaft mit Christian Schwerdt. Die Ergebnisse im Detail finden sich hier.

Herzlichen Glückwunsch zu der grandiosen Leistung!

Jubiläumsfeier: 30 Jahre BC Göttingen-Uni!

Der Bridgeclub Göttingen-Uni wurde vor 30 Jahren gegründet und spielt seit dieser Zeit im Berliner Hof bei der Familie Sundmacher. Deshalb wollen wir uns am 17. August mit allen aktuellen und ehemaligen Mitgliedern dort an der gewohnten Wirkungsstätte treffen und den Tag gemeinsam feiern.
Neben einer Festveranstaltung, mit hoffentlich unterhaltsamen Reden und gemeinsamen Essen, wird natürlich auch Bridge gespielt. Es wird ein Individual-Barometerturnier stattfinden. Geplant ist es, die Veranstaltung um 14 Uhr zu beginnen und um 20 Uhr den offiziellen Teil zu beenden.

Wir würden uns freuen, wenn auch zahlreiche ehemalige Mitglieder in den Berliner Hof kommen würden, um sich mit früheren Bekannten über die „gute alte Zeit“ zu unterhalten. Falls Übernachtungsmöglichkeiten benötigt werden, versuchen wir auch private Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Hierfür benötigen wir frühzeitige Anmeldungen zur Planung.
Gesucht werden noch alte Bilder und Geschichten, da zu der Veranstaltung eine Vereinschronik zusammengestellt werden soll.

Ein offizielles Festprogramm wird noch erstellt werden, aber wir bitten alle sich den Termin frei zu halten. Wer sich bereits anmelden will oder weitere Fragen hat, wende sich bitte an Klaus Spiegelberg (Email: klaus_spiegelberg@web.de; Tel. 05528-8663).

Einladung

Titel verteidigt!

Am 8. Juni hat das Team des BC GÖ-Uni das Finale des diesjährigen Pokalwettbewerbs des BHB gewonnen und damit den Titel von 2018 verteidigt.. Der Kampf gegen den BC Leinetal (in Neustadt am Rübenberge) endete mit 45 : 114 IMPs zu unseren Gunsten. Gespielt haben Julius Linde – Daniel Buse und Rosty Tykhonyuk – Klaus Spiegelberg.

BHB-Pokal-Finale erreicht

Am 1. Mai wurde das Halbfinale im BHB-Pokal zwischen dem BC GÖ-Uni und dem Club der Bridgeschule Göttingen ausgetragen. Nach interessantem Kampf unter Freunden in bekannter Umgebung setzte sich GÖ-Uni mit 103:30 IMPs durch und steht damit im Finale auf Bezirksebene. Alle Details finden sich hier. Fürs siegreiche Team haben die Paare Julius Linde – Daniel Buse und Asok Lean – Klaus Spiegelberg gespielt. Finalgegner wird der BC Leinetal sein.

Der BC GÖ-Uni bedankt sich sehr herzlich bei der Bridgeschule, die ihre Clubräume für die Austragung des Kampfes am Kreuzbergring zur Verfügung gestellt hat!

Neuer Bridgekurs im Sommersemester 2019

Im Rahmen des Hochschulsports wird im Sommersemester ein Bridge-Kurs für Anfänger angeboten. Er findet jeweils Dienstags von 18 bis 21 Uhr im Seminarraum E 0 im Sprangerweg 2 statt. Der Zugang erfolgt von außen und liegt hinter der Kletterwand. Die Leitung übernimmt Gerhard Elsner.

Der Kurs beginnt am 16. April. Die ersten beiden Termine am 16. und 23.04. liegen in den „Schnupperwochen“ und sind für jedermann zugänglich. Wer weiterhin mitmachen möchte, muss Mitglied im Hochschulsport werden. Dazu muss man kein Universitätsmitglied sein.
Informationen zum Kurs findet man im Sportangebot des Hochschulsports.

Abschluss des Uni-Kurses

Am 6. Februar wurde als Abschluss des Bridgekurses im Rahmen des Allgemeinen Hochschulsports das erste von 2 Übungsturnieren im Berliner Hof durchgeführt. Die Resonanz war richtig gut. Wir haben mit 5 Neulingen an 4,5 Tischen gespielt, wobei sich spontan gemischte Partnerschaften (Erfahrene und Neulinge) ergeben haben.

Dabei hat Sandra Mühlenbrock zusammen mit Günter Kassner einen sensationell hohen Sieg eingefahren. Herzlichen Glückwunsch!

Am kommenden Mittwoch findet wiederum ein Übungsturnier um 19:00 Uhr im Berliner Hof statt. Das wird dann ein Teamturnier sein. Alle Bridgespieler sind dazu wieder herzlich eingeladen!

3SA sind ohne Mittelkarten schwierig!

 

Die folgende Hand machte uns beim Butlerturnier zu schaffen. An allen Tischen erreichte man einen 3SA Kontrakt von Süd.
DB
D75
A2
DB5432
62 K10975
A1098643
9863 DB75
K1098
A843
KB2
K104
A76

Die anderen bekamen mit Coeur-Angriff ein Tempo geschenkt.


Da fällt einem der Überstich locker aus der Hand.

An unserem Tisch kam Pik Angriff. Wie gemein!

Hätten Sie 3SA erfüllt?

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Sonderturnier am Samstag, dem 10. November

Im Anschluss an das Symposium „Uni-Bridge“ möchten wir am kommenden Samstag den Gästen noch ein kleines Bridgeturnier anbieten. Dazu treffen wir uns um 18 Uhr im Berliner Hof, der dann extra für uns öffnet. Ein Kartengeld wird an diesem Termin nicht erhoben.
Wir werden ein Paarturnier spielen. Wer noch keinen Partner hat, kann ebenfalls kommen, ein Joker steht zur Verfügung.
Da einige Gäste noch nach dem Turnier den Heimweg antreten, versuchen wir bis spätestens 22.00 Uhr die Veranstaltung beenden zu können.

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