Bridge-Kurs an der Uni erfolgreich

Es hat mittlerweile schon fast Tradition: Im vierten Jahr hintereinander ist nun der auf Studenten zugeschnittene Bridge-Anfängerkurs des BC Göttingen-Uni mit Erfolg abgeschlossen worden. Die Kurse werden im Programm des Allgemeinen Hochschulsports der Universität Göttingen angeboten und laufen jeweils während der Vorlesungszeiten der Wintersemester.

Die Absolventen sind nun in der Lage, bei den regulären Clubturnieren mitzuspielen. In diesem Jahr haben 7 Neulinge durchgehalten und an den beiden abschließenden Turnieren (je ein Paar- und ein Teamturnier) mitgemischt (eine Absolventin fehlt auf dem Foto). Allen wurde per Urkunde die Turniertauglichkeit bescheinigt.

Tatsächlich müssen alle Teilnehmer noch viel lernen (wie die meisten von uns), sind aber in der Lage, Bridge auf einem Niveau zu spielen, dass Spaß dabei aufkommt und Clubturniere zu bewältigen sind. Allen Neulingen muss große Anerkennung ausgesprochen werden, denn das absolvierte Pensum ist ausgesprochen anspruchsvoll. Man muss schon mit viel Interesse und Engagement am Ball bleiben, um mithalten zu können.

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Anfängerturnier 2020

Was den Wienern ihr Debütantenball ist, ist dem Bridgeclub Göttingen-Uni sein Übungsturnier für Anfänger.

Im Wintersemester 2019/20 hat Klaus Spiegelberg einen Bridgekurs im Rahmen des Hochschulsports angeboten. Nach einem Semester Unterricht, welcher aus einem Gemisch von Lernen und Spielen besteht, wurde den Teilnehmern die erste Möglichkeit an einer Turnierteilnahme geboten. Hierzu bekam jeder Kursteilnehmer einen erfahrenen Spieler zur Seite gestellt und das Turnier konnte an 5 Tischen beginnen.

Alle bekamen Schnittchen und als besondere Ehrung wurde den Kursteilnehmern eine Urkunde zur Erlangung der Turnierreife überreicht.

Dieses Turnier wurde als Paarturnier gespielt. Nächste Woche soll ein weiteres Übungsturnier als Teamturnier durchgeführt werden (siehe unter Termine). Wir hoffen, dass auch dann zahlreiche Bridgespieler erscheinen.


Jahreshauptversammlung BC Göttingen-Uni 2020

Am 26. Januar fand die Jahreshauptversammlung des Vereins im Berliner Hof statt. Bei Kaffee und Kuchen berichtete der Vorstand von den Ereignissen des letzten Jahres. Ein großes Ereignis war die 30-Jahr-Feier des Vereins, zu der auch einige Mitglieder der ersten Stunde von weit her angereist waren.

Aus den Anfängerkursen an der Universität sind einige neue Mitglieder in den Verein eingetreten, was die Wichtigkeit dieses Angebots unterstreicht. Erfreulich ist auch die sportliche Entwicklung. So konnte im letzten Jahr wiederholt der Pokal auf Bezirksebene gewonnen werden. In diesem Jahr ist der Verein erstmals mit 5 Vereinen in der Liga vertreten.

Nach der Versammlung wurde traditionell ein Individual-Turnier gespielt und anschließend gemeinsam gegessen.

Teamturnier in der Bridgeschule

Der Berliner Hof ist in der Zeit vom 19. 12. bis zum 12. 1. 2020 geschlossen. Aus diesem Grund fallen die Turniertermine am 23. 12. und 30. 12. aus. Dagegen wird das turnusgemäße Teamturnier des BC-GÖ-Uni am 6. Januar um 18:30 Uhr entgegen der vorherigen Mitteilung ausgetragen, und zwar in der Bridgeschule, Kreuzbergring 17.

Der Vorstand des BC GÖ-Uni bedankt sich bei der Bridgeschule ganz herzlich für dieses großzügige Angebot!


Zwei knifflige Verteidigungen

Hand 1

Die Reizung, beginnend bei Partner:

1 Treff* – 4 Treff** – X*** – alle passen

*nat. wie in Forum D

** Natürlich

*** Negativ

Man hält: Pik D1042, Coeur A9652, Karo K64, Treff 2

Als Angriff wird Pik 4 gewählt, der Dummy erscheint:

Pik KB63, Coeur 873, Karo B9753, Treff 6

Der Angriff läuft zur 9(!) des Alleinspielers und dieser setzt mit Treffass, -dame fort, die Partner mit König übernimmt. Der spielt nun Coeurdame, übernommen von König und Ass. Es folgt Karokönig, der den Stich macht und Partner markiert positiv. Was nun? Muss man raten, ob der Faller jetzt in Karo oder Coeur abgezogen werden kann? Wenn man sich falsch entscheidet droht, dass der AS seinen Verlierer (in der realistischen Annahme, dass AS eine 3 – 1(2) – 2(1) – 7 Verteilung hält) auf die 4. Pikrunde (Ass und Schnitt gegen die Dame) entsorgen könnte.
Nein. man muss nicht raten, Denn mit einem 4er Karo hätte Partner diese Farbe eröffnet. Der AS muss also 2 Karos haben.

Der AS hatte: Pik A97, Coeur K, Karo 108, Treff ADB10987. Hier die ganze Hand (Viertelfinale DBV-Pokal-Viertelfinale Dg 2 Bd 15) .

Hand 2

Man hält auf Süd Pik 109, Coeur AB8654, Karo 753, Treff B7 und eröffnet mit leichten Bedenken in 2. Hand 2 Coeur. West reizt 2 Pik, Partner auf Nord 3 Treff, non-forcing, Ost sagt 3 Pik und West sagt das Pik-Vollspiel an.

Partner greift mit Coeur 2 an und der Dummy kommt runter:

Pik B42, Coeur KD107, Karo D94, Treff 652

Es ist offensichtlich, dass Partner mit einem Singleton angegriffen hat, nachdem vom Tisch die Dame geordert wurde und der Stich mit dem Ass gewonnen wird. (Vereinbarte Ausspiele: 1., 3., 5.)

Es sieht völlig normal aus, jetzt Partner einen Schnapper zu geben. Sobald aber dieses Vorhaben umgesetzt wird, ist der Kontrakt nicht mehr zu schlagen. Partners Blatt sieht nämlich folgendermaßen aus:

Pik 7, Coeur 2, Karo KB1062,Treff AD10984. Er ist beim aktuellen Kartenstand (Bd 26) endgespielt. Der Clou ist, dass durch Verstechen eines kleinen Trumpfsingletons dem Gegner der Kontrakt geschenkt wird. Das hat doch was. Kommt nicht alle Tage vor!

Wenn in Stich 2 stattdessen Treff gespielt wird, nimmt Partner seine 2 Treffstiche und geht in Trumpf vom Stich und macht später noch einen Karostich für den Faller.

DBV-Pokal – Finalrunde erneut erreicht

Am 12. / 13. Oktober wurden die Achtel- und Viertelfinals im Vereinspokal ausgetragen. Dabei traten die Bezirkspokalsieger des nördlichen Verbandsgebiets in Hannover an. Als erfolgreicher Titelverteidiger durfte der
BC GÖ-Uni wieder den Bezirk Hannover – Braunschweig vertreten.

Unserem Team wurde als Gegner im AF die Mannschaft aus Hamburg zugelost. Die Kämpfe werden über 48 Boards bestritten. Nach 32 gespielten Händen lag HH so weit zurück,nämlich mit 86 IMPs, dass die Mannschaft aufgab.

Im VF wurde uns dann ein schwerer Brocken zugelost – der BC Jan Wellem Düsseldorf. Deren Protagonisten, Ulrich Kratz, Bernhard Sträter, Tomasz und Barbara Gotard tragen zahlreiche deutsche und internationale Meistertitel.

So ging dann auch das erste Drittel mit 14 IMPs Rückstand verloren. Allerdings holten wir im zweiten Abschnitt einen hohen Vorsprung raus und bauten diesen im letzten Drittel nochmals deutlich aus. Am Ende summierte sich das zu einem, zumindest in der Höhe (122:52 IMPs), unerwarteten Sieg.

Damit ist unser Club wie im Vorjahr unter den letzten vier Titelaspiranten auf Bundesebene vertreten. Im letzten Jahr belegten wir letztlich Rang 4. Jetzt haben wir die Chance, das Ergebnis noch zu toppen.

Es spielten Julius Linde – Daniel Buse / Asok Lean – Klaus Spiegelberg. Zum erfolgreichen Team gehört außerdem Rosty Tykhonyuk.

Die Finalrunde, bestehend aus HF, Finale und Kampf um Platz 3 findet am 16. / 17. November statt. Der Spielort steht noch nicht fest.

Hier kann man alle Einzelheiten der Kämpfe nachverfolgen.

Ass im Sa

Boardnummer: 9
Teiler: Nord Gefahr: Ost/West
    B54    
    KB73    
    D7    
    AKD3    
D82     AK73
D1042     865
B643     105
98     10652
    1096    
    A9    
    AK982    
    B74    

 

An allen Tischen wurde von Nord 3 SA gespielt.

Offensichtlich können Ost/West 4 Stiche in Pik machen.

Wenn Ost nicht Pik angreift, dann wird Nord  sehr viele Stiche machen:

Er sammelt erst mal 4 Runden Treff ein. In der dritten Runde kann West noch entspannt ein Pik abwerfen, aber in Runde 4 gerät er unter Druck: wirft er ein zweites Pik weg, dann hat die Veteidigung nur noch 2 Pik-Stiche.

Alles andere ist aber noch schlimmer:

West muss nämlich alle seine roten Karten festhalten.

Wirft er ein Karo weg, dann folgen 5 Karo-Runden, wobei West wieder einen Abwurf finden muss. Coeur-Abwurf erlaubt, dass ihm die Dame herausgeschnitten wird. Danach gerät er in der vierten Coeur-Runde wieder unter Druck. Wenn West also versucht, die double Pik-Dame zu halten, dann hat Nord 13 Stiche außerhalb der Piks! Trennt sich West von den Piks, dann spielt Nord 4 Runden Karo und setzt West dran. Dann wird Nord vermutlich 11 Stiche machen. Aber die Verteidigung bekommt keinen Pikstich.

An allen Tischen wurde der Pik Angriff gefunden. Wenn Ost nach alter Väter Sitte die vierthöchste angreift, dann ist das Gegenspiel leicht. Schlecht wäre dieser Angriff, wenn  man Pik-Bube und -Dame vertauscht. Dannwird es aber wieder für West unangenehm: Er muss wieder seine roten Karten behalten, damit er überhaupt einen Stich macht. Wenn West sich von seinen Piks trennt, dann wird Nord auch 11 Stiche machen.

Deshalb haben sich alle entschlossen, das Pik Ass anzugreifen. Dummerweise wusste danach kein Ostspieler, wie es weitergehen soll, und alle haben den König abgezogen. West muss jetzt raten:

Wenn Ost den Buben hat (Womöglich sogar AKBxx), dann muss West jetzt die Dame deblockieren. Wenn Nord den Buben hat, dann ist es besser, sie zu behalten, damit man wenigstens 3 Pik-Stiche macht.

Anscheinend haben alle West-Spieler versucht, den Kontrakt zu schlagen und die Dame brav deblockiert. Das ist auch die richtige Spielweise. Der Fehler liegt bei Ost: Der Muss sich die Marke von West ansehen und in Runde 2 klein Pik spielen.

Fazit:

1.) Spielt der Partner gegen SA eine Hochfigur in einer von uns ungereizten Farbe (Ass, König oder Dame) aus,  dann fordert das immer dazu auf, eine eigene Double-Hochfigur zu deblockieren. Wenn man keine Double Figur hat  markiert man postiv-negativ. (Also bei Niedrig-Hoch Markierung gibt man von D82 die 2, von D8 die Dame und von 82 oder 852 die 8.)

2.) Wenn man selber eine Hochfigur angegriffen hat, dann sieht man sich die Marke des Partners an. Hat der positv markiert, dann spielt man entspannt klein weiter.

 

Julius Linde holt 2 weitere Meistertitel

Julius Linde hat im Laufe der Berliner Meisterschaftswoche 2 weitere Titel zu seiner Sammlung hinzugewonnen.

Zunächst war er zusammen mit dem Paar Sabine Auken – Roy Welland und seinem Partner Christian Schwerdt bei den dt. Teammeisterschaften 2019 erfolgreich. Die Ergebnisse im Detail finden sich hier.

Im Anschluss gewann er auch die dt. Paarmeisterschaft 2019, ebenfalls in Partnerschaft mit Christian Schwerdt. Die Ergebnisse im Detail finden sich hier.

Herzlichen Glückwunsch zu der grandiosen Leistung!

Jubiläumsfeier: 30 Jahre BC Göttingen-Uni!

Der Bridgeclub Göttingen-Uni wurde vor 30 Jahren gegründet und spielt seit dieser Zeit im Berliner Hof bei der Familie Sundmacher. Deshalb wollen wir uns am 17. August mit allen aktuellen und ehemaligen Mitgliedern dort an der gewohnten Wirkungsstätte treffen und den Tag gemeinsam feiern.
Neben einer Festveranstaltung, mit hoffentlich unterhaltsamen Reden und gemeinsamen Essen, wird natürlich auch Bridge gespielt. Es wird ein Individual-Barometerturnier stattfinden. Geplant ist es, die Veranstaltung um 14 Uhr zu beginnen und um 20 Uhr den offiziellen Teil zu beenden.

Wir würden uns freuen, wenn auch zahlreiche ehemalige Mitglieder in den Berliner Hof kommen würden, um sich mit früheren Bekannten über die „gute alte Zeit“ zu unterhalten. Falls Übernachtungsmöglichkeiten benötigt werden, versuchen wir auch private Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Hierfür benötigen wir frühzeitige Anmeldungen zur Planung.
Gesucht werden noch alte Bilder und Geschichten, da zu der Veranstaltung eine Vereinschronik zusammengestellt werden soll.

Ein offizielles Festprogramm wird noch erstellt werden, aber wir bitten alle sich den Termin frei zu halten. Wer sich bereits anmelden will oder weitere Fragen hat, wende sich bitte an Klaus Spiegelberg (Email: klaus_spiegelberg@web.de; Tel. 05528-8663).

Einladung

Titel verteidigt!

Am 8. Juni hat das Team des BC GÖ-Uni das Finale des diesjährigen Pokalwettbewerbs des BHB gewonnen und damit den Titel von 2018 verteidigt.. Der Kampf gegen den BC Leinetal (in Neustadt am Rübenberge) endete mit 45 : 114 IMPs zu unseren Gunsten. Gespielt haben Julius Linde – Daniel Buse und Rosty Tykhonyuk – Klaus Spiegelberg.

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